Ameisenplage in Haus und Garten

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Ameisenplage in Haus und GartenKaum wird es im Frühling wärmer, laufen sie wieder, die Ameisen. Einige wenige stören nicht, aber manchmal werden sie zu einer richtigen Plage, denn sie bleiben nicht nur im Garten und auf der Terrasse, sondern sind schnell in der Küche und dann in der ganzen Wohnung. Manchmal findet man die Quelle, z.B. ein Nest im Blumentopf und kann es aus der Wohnung entfernen. Manchmal dauert es jedoch lange bis man die Quelle findet. Vor allem in Altbauten ist die Ameisenjagd oft ziemlich schwierig. Hier kommen auch professionelle Schädlingsbekämpfer immer wieder an ihre Grenzen.

Ameisen (Formicidae) gehören zu den staatenbildenden Insekten mit ausgeklügelter Organisation und Arbeitsteilung. Zu einem Ameisenstaat gehören Königinnen, Arbeiterinnen und manchmal auch Soldaten. In einem Ameisenstaat hat jede Ameise eine bestimmte Aufgabe. Da gibt es die Arbeiterinnen, die sich um die Larven kümmern müssen, die Außenarbeiter, die für die Nahrungsbeschaffung zuständig sind und die Ameisensoldaten, die den Ameisenbau verteidigen. Die Ameisenkönigin legt die Eier, aus denen die Larven schlüpfen. Sie ist der Mittelpunkt des Ameisenvolkes. Im Spätsommer erscheinen die geflügelten jungen Königinnen und geflügelten Männchen. Der Hochzeitsflug beginnt. Er findet an einigen Tagen von April bis Oktober statt. Es kann sein, das plötzlich Tausende von geflügelten Ameisen herum fliegen. Hier nicht mit Gift arbeiten, da der Flug nur an wenigen Tagen stattfindet und schnell vorbei ist. Nach der Befruchtung der Königin sterben die Männchen ab und die Königinnen suchen sich einen Überwinterungsplatz. Nach der Eiablage zieht die Königin die ersten Arbeiterinnen noch selbst auf. Später ist sie dann nur noch für die Eiablage zuständig. Der größte Teil des Ameisenvolkes lebt unter der Erde und ist mit der Aufzucht beschäftigt.

Bei der Suche nach Nahrung hinterlassen die Ameisen ihren Körperduft und zeigen damit den nachfolgenden Ameisen den Weg zur Nahrungsquelle.

Die Nahrung der Ameisen besteht aus süßen Säften, z.B. aus Ausscheidungen verschiedener Lausarten, dem Honigtau. Um an diesen Honigtau zu kommen, leben sie mit pflanzensaugenden Insekten in Symbiose, in gegenseitiger Abhängigkeit. Sie melken Blattläuse, Schildläuse und Blattflöhe, im Gegenzug bewachen sie deren Fressfeinde. Sie schützen ihre Nahrungsquelle auch gegen Feinde, wie Marienkäfer, Florfliegenlarven usw.

Die Nahrung der Ameisen besteht aus süßen Säften, z.B. aus Ausscheidungen verschiedener Lausarten, dem Honigtau. Um an diesen Honigtau zu kommen, leben sie mit pflanzensaugenden Insekten in Symbiose, in gegenseitiger Abhängigkeit. Sie melken Blattläuse, Schildläuse und Blattflöhe, im Gegenzug bewachen sie deren Fressfeinde. Sie schützen ihre Nahrungsquelle auch gegen Feinde, wie Marienkäfer, Florfliegenlarven usw.

In unseren Gärten findet man am häufigsten die Schwarzgraue Wegameise (Lasius niger), die ihre Nester gerne unter Weg- und Terrassenplatten anlegen, aber auch unter Pflanzen und um die Pflanzenstengel herum.
Eine zweite häufig auftretende Ameisenart ist die Gelbe Weg- und Wiesenameise (Lasius flavus), die besonders feuchte Wiesen und Gartenböden liebt. Sie legt ihre Bauten im Rasen oder auf Wiesen an. Ihre Erdhügel sieht man selbst bei hohem Gras. Sie ernähren sich gerne vom Honigtau der Wurzelläuse.

Ameisenplage im HausBei den Unmengen an Ameisen, die im Garten und manchmal auch im Haus zu finden sind, handelt es sich um Arbeiterinnen, die Nahrung für das Nest suchen. Dabei nutzen sie kleinste Lücken im Mauerwerk oder Türspalten, unterhöhlte Pflastersteine oder den Rasen.
Kommen Ameisen in zu großer Zahl vor, werden sie für unsere Kulturen schädlich, weil sie pflanzenschädigende Insekten, wie Blattläuse, Blattflöhe, Schildläuse und Zikaden vor Marienkäfer, Florfliegen- und Schwebfliegenlarven schützen, um an den Honigtau zu kommen. Sie tragen sogar die Blattläuse auf andere Pflanzen, um sie mit neuen Nahrungsquellen zu versorgen. Manchmal werden sogar Blattlauseier zum Überwintern im Ameisenbau eingelagert.

Mit dem DiatoNiem Haushaltsinsektenpulver können Sie den Ameisen Grenzen setzen – einfach und effektiv. Ausgestreut schützt Pulver Haus, Terrasse, Wege usw. vor der Invasion dieser kleinen Insekten.

Weitere Tipps zur Ameisenplage


Ameisen sind geruchsempfindliche Tiere. Bei geringem Befall reicht es oft aus, z.B. Ameisenstraßen durch Zimtpulver, ätherischem Nelken- oder Lavendelöl zu unterbrechen oder Schlupflöcher mit duftgetränkten Papierstückchen zu verstopfen.
Um Ameisen umzusiedeln, füllt man einen Blumentopf mit Erde oder Holzwolle und stellt ihn umgekehrt auf das Ameisennest. Die Ameisen ziehen in den Topf. Einen Spaten unter den Topf schieben und das Ameisenvolk umsiedeln.

Um zu verhindern, dass Ameisen an Bäumen aufsteigen, um an die Läuse zu gelangen, Leimringe an den Bäumen aufbringen.
Ameisen sind für uns lästig, besonders, wenn sie in die Wohnungen krabbeln und an unsere Vorräte gehen. Im Garten sind sie jedoch sehr nützliche Tiere. Sie vertilgen die Eier von Insekten, Möhrenfliegen, Schnecken und kleine Raupen, beseitigen tote Tiere und abgestorbene Pflanzenteile, jagen und fressen Kleinlebewesen, die unsere Gartenpflanzen schädigen und bereiten durch Bodenumschichtung den Boden für wichtige Nützlinge wie den Regenwurm vor.

Der Samen von Pflanzen wie z.B. Bärlauch, Borretsch u.a. werden von Ameisen verbreitet, dafür sind am Samen Stoffe, die von den Ameisen gerne gefressen werden.

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