23.06.2010
Aloe Vera
die Wüstenpflanze mit erstaunlichen Eigenschaften
Die Aloe Vera ist eine der erstaunlichsten Pflanzen, die uns die Natur geschenkt hat. Keine Pflanze wird so oft in den Medien erwähnt wie die Aloe Vera Pflanze. Häufig wird sie als das Wundermittel für alles und gegen alles angepriesen. Was aber kann die Aloe wirklich?
Schon seit einigen Tausend Jahren wird die Aloe Vera Pflanze als Heilpflanze geschätzt. Bereits die ägyptischen Königinnen Nofretete und Kleopatra pflegten ihre Haut mit ihr, Alexander der Große ließ sie in Wagen pflanzen, damit er immer frische Vorräte auf seinen Feldzügen hatte, und auch Christoph Columbus nahm die Pflanze in Töpfen auf seine Reisen mit.
Bei den Indianern gehörte die Aloe Vera zu den 16 heiligen Pflanzen, die wie Götter verehrt wurden.
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Die Aloe Vera (Aloe Barbadensis Miller), die Wüstenlilie gehört zu den Lilienarten, ähnelt aber äußerlich eher den Kakteen oder den Agaven. Sie wächst in denTropen und Subtropen (Spanien, Südafrika, Australien, USA). Der größte Importeur ist heute die USA.
Außergewöhnlich sind bei dieser Pflanze die Schutzeigenschaft gegen das Verdunsten, denn wird eines der Blätter der Pflanze verletzt, so heilt die Wunde fast augenblicklich. Der Flüssigkeitsgehalt des Blattes liegt bei durchschnittlich 95% und wird durch eine wachsartige und feuchtigkeitsspendende Hautschicht bedeckt. Der Gesamtwirkstoffgehalt entwickelt sich, je nach Aufzucht und Pflege, erst nach dem 3-5 Lebensjahr der Pflanze. Daher sollte die Pflanze erst dann geerntet werden. Bei der Ernte werden nur die äußeren Blätter mit einem sauberen Schnitt von der Pflanze getrennt. Die Verarbeitung der Blätter muss innerhalb von 6 Std. geschehen, um den Verlust der Wirkstoffe so gering wie möglich zuhalten.
Das Aloe Vera Blatt besteht aus drei Schichten: der Blattrinde, einer Schicht mit gelben, bitterem Saft und dem Blattgel. Die Blattrinde und der bittere, gelbe Saft sind zur Kosmetikherstellung nicht geeignet. Dieser Saft enthält Aloin und Emodin, zwei Inhaltsstoffe die stark verdauungsfördernde und abführende Wirkung haben. Um das Aloe Vera Gel zu gewinnen, werden die Blätter in zwei Hälften geteilt und das durchsichtige Gel durch eine Art Kaltpressverfahren herausgelöst. Wichtig ist, dass dieser Vorgang so schnell wie möglich durchgeführt wird, damit keine Hefen oder Bakterien entstehen. Es darf auch kein Aloin aus dem äußeren bitteren Saft ins Gel gelangen. Da dieses Gel sehr empfindlich ist gegen Oxidation, muss es schonend stabilisiert und konserviert werden.
Was macht die Aloe Vera Pflanze so außergewöhnlich?
In den prall gefüllten Blättern der Aloe Vera befindet sich ein Wasserspeicher, der mehr als 160 bereits nachgewiesene Wirkstoffe enthält. Darunter befinden sich die Vitamine A, C, E, B, Enzyme, Mineralstoffe, Spurenelemente, Lipide und Proteine.
Besonders interessant sind das Enzym Bradykinase, ein Enzym, das bei Entzündungen und Schmerzen auf der Haut hilfreich ist, Salizylsäure, die die schmerzlindernde Wirkung erklärt und Acemannan, eine Zuckerform, die die Widerstandskraft der Zellmembran gegen Bakterien und Viren stärken soll.
Für die Wirkung ist jedoch das Zusammenspiel aller Wirkstoffe verantwortlich, nicht ein einzelner Wirkstoff. Es ist die Synergie, das optimale Zusammenwirken aller Inhaltsstoffe.
Für die Haut ist die Aloe Vera ein Schönheitselixier, -ein wahrer Jungbrunnen.
Pharmakologische Versuche im Labor haben ergeben, dass die Aloe Vera die Vernarbung und Regenerierung der Haut fördert. Durch die Erhöhung der Kollagen- und Elastinfaser Synthese stellt die Aloe-Vera das Regenerierung- Degenerierungs- Gleichgewicht wieder her. Untersuchungen an der Universität in Texas haben bewiesen, dass durch die Verwendung von Aloe Vera Gel der Erneuerungsrhythmus der Zellen sich sechs- bis achtmal erhöht hat. Durch die schnellere Regenerierung der Haut wird die Faltenbildung verzögert. Positiv gegen das vorzeitige Altern der Haut wirken auch die in der Aloe Vera enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe, da sie die aggressiven Freien Radikalen bekämpfen.
Die erstaunliche Regenerationsfähigkeit der Aloe Vera wird heute in Kliniken von Dermatologen bei Verbrennungen genutzt. Patienten mit schwersten Verbrennungen an vielen Körperstellen werden in eine Aloe Vera Bad gelegt.
Aloe Vera verbessert außerdem die Durchblutung der Haut, schützt und strafft sie und festigt das Bindegewebe. Sie bindet Feuchtigkeit und dringt tief in die Hautschichten ein. Z.B. dringt das Aloe Vera Gel drei- bis viermal so schnell in die Haut ein, wie Wasser. Besonders im Sommer, wenn die Haut durch zu viel Sonne stark ausgetrocknet ist, wirkt das kühlende feuchtigkeitsspendende Gel wahre Wunder. Aloe Vera ist auch hochwirksam bei Sonnenbrand und leichten Verbrennungen. Sie hat beruhigende und wundheilende Eigenschaften. Daher wird Aloe Vera auch erfolgreich bei unreiner und strapazierter Haut eingesetzt. Nach dem Rasieren beruhigt Aloe Vera die Haut.
Unsere Aloe Vera Produkte
Aloe Vera 10 fach
10 fach konzentrierter Wirkstoff aus der Aloe Vera. Geeignet zur Einarbeitung in Kosmetik. Aus diesem Wirkstoff lässt sich einfach und schnell ein kühlendes Gel für sonnengestresste Haut herstellen.
10 ml Aloe Vera 10 fach
40 ml abgekochtes Wasser
1 Messlöffel Gelbildner
Gelbildner in das Wasser einrühren und etwas quellen lassen. Noch einmal sorgfältig durchrühren und Aloe Vera 10 fach unterrühren.
Alternativ nur Aloe Vera 10 fach 1:5 mit Wasser verdünnen und in eine Sprühflasche geben. Nach dem Sonnenbad auf die Haut sprühen.
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Aloe Vera Gel
Biologischer Hautbalsam aus kaltgepresstem Saft des Blattinneren. Bei Raumtemperatur schonend hergestellt. Das wirksame Aloe Vera Gel wird aus natürlichem Saft ohne Erhitzung hergestellt und mit einem pflanzlichen Quellmittel leicht angedickt. Die Inhalts- und Wirkstoffe der Aloe Vera bleiben dadurch unverändert erhalten.
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