10.03.2010
Schwitzen Sie sich gesund
Sauna

Die Sauna ist nicht nur ein Ort zum Entspannen und Wohlfühlen, sondern sie stärkt auch unser Immunsystem. Immer mehr Menschen nehmen sich in der Sauna eine Auszeit vom hektischen Alltag, um abzuschalten und aufzutanken.

mehr >>


Die Sauna

Das kräftige Schwitzen und die Abkühlung danach regen auch das Immunsystem an. Die Schleimhäute im Nasen-Rachenraum werden Schwitzen Sie sich gesundbesser durchblutet, und der Körper kann Krankheitserreger besser bekämpfen. Allerdings setzt der abhärtende Effekt erst nach regelmäßigem Schwitzen ein. Daher mindestens einmal in der Woche in der Sauna richtig schwitzen. Eine Umfrage des Deutschen Saunabundes ergab: 78 % der befragten Saunagänger erklärten nur noch selten oder gar nicht erkältet zu sein.

Wie sauniert man richtig

In der Aufwärmphase steigt die Temperatur der Haut um etwa 10°C an. Die Blutgefäße erweitern sich, die Haut wird besser durchblutet und man schwitzt. Durch das Schwitzen, wenn der Schweiß auf der Haut verdunstet, wird dem Körper Wärme entzogen. Auch im Körper steigt die Kerntemperatur auf ca. 38°C an. Die ätherischen Öle im Saunaaufguss dringen tief in die Atemwege ein. Besonders beliebt sind ätherische Öle wie Eukalyptus, Koniferen Öle, aber auch Mischungen, wie Zitrone Limette oder Lavendel-Melisse.
Bei diesen hochkonzentrierten Ölen reichen 3-5 Tropfen für einen Saunalöffel Wasser aus. Diese Mischungen verdampfen ohne Rückstände.

Zu den Saunadüften im Shop »

Nach der Aufwärmphase folgt die Abkühlphase. Zunächst eine kurze Runde im Außenbereich, um die Atemwege abkühlen zu lassen, danach unter einer Schwallbrause abkühlen. Den Guss immer auf der rechten Körperhälfte beginnen, vom Fuß über die Unter- und Oberschenkel zum Gesäß hin und dann wieder abwärts. Dann die linke Seite abbrausen. Erst danach den Oberkörper abkühlen, von der rechten Hand, zur Schulter und zum Rücken. Es folgt die linke Seite und zum Schluss Gesicht, Hals und Nacken. Ein anschließendes Fußbad in ca. 40°C warmen Wasser sorgt anschließend für ein wohliges Wärmegefühl.

Jetzt folgt die Ruhephase. Man sollte sich für einen Saunabesuch mindestens zwei Stunden Zeit nehmen. Drei Saunagänge, jeweils 10-15 Minuten schwitzen, abkühlen und danach eine Ruhephase, sind optimal. Hier sollte man jedoch auf sein eigenes Wohlbefinden achten.

Auch für Kinder ist die Sauna geeignet. Da Kinder jedoch schneller schwitzen sollte ein Saunagang nicht länger als höchstens 5 Minuten dauern.

SaunahütteWer wert auf eine Qualitätssauna legt, der Deutsche Saunabund hat jetzt ein Gütesiegel für Saunaanlagen geschaffen.  Er unterleit die Anlagen nach den Kriterien Classic, Selection und Premium.

Classic: Hier steht der gesundheitliche Aspekt im Vordergrund. Die Saunaanlagen haben einen Saunaraum, Abkühlbereich mit Kaltwasser-Einrichtung, Ruheraum und Freiluftbereich. Saunameister.

Selection: Diese Anlagen bieten zusätzliche Badeangebote, Massagen und auch ein Bistro. Es werden erlebnisorientierte Aufgüsse angeboten. Der Aufenthalt ist auf eine längere Verweildauer ausgerichtet.

Premium: Diese Saunalandschaften laden zu einem längeren Verweilen ein. Hier gibt es mehrere Sauna- und Warmlufträume, mindestens eine Sauna im Außenbereich. Es gibt verschiedene Abkühlbereiche und Badebecken. Wellness Angebote runden das Programm ab. Ein Restaurant sorgt für das leibliche Wohl.


Ein Saunagang dient auch der Hautpflege, er macht nicht nur eine schöne Haut, er verlangsamt auch die Hautalterung. Nach dem Saunagang sieht die Haut frisch und prall aus. Die Haut wird schonend gereinigt, die oberste Hornschicht quillt auf, verhornte Hautzellen locken sich und können leicht abgespült werden. Trockene Haut verbessert sich durch die Aktivierung der Schweißdrüsen und die Wassereinlagerungen in die Hornschicht.





Zurück zur Übersicht