Ausgebackene Holunderblüten

Achtung: Die unreifen Früchte und die Blätter, Blattstiele und Samen des Schwarzen Holunders enthalten geringe Mengen an zyanogenen Glykosiden, wie Sambunigrin und Prunasin. Sie sind gering giftig und sollten deshalb auf keinen Fall mit verzehrt werden. Die Vergiftungssymptome sind Durchfall und Erbrechen, doch in der Regel ist keine Behandlung erforderlich. Die Beeren vor dem Verzehr kochen nicht roh essen.

Ausgebackene Holunderblüten

Zutaten

  • 10 Holunderblütendolden
  • 200 g Mehl
  • 250 ml Milch
  • 3 EL Rum
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 1 TL Honig
  • 1 TL Zimt
  • 3 TL Zucker

Zubereitung

Holunderblüten in eine Schüssel mit Wasser legen, vorsichtig hin und her schwenken, damit der Staub entfernt wird. Auf einem Tuch zum Trocknen ausbreiten. Falls die Blüten noch feucht sind, nehmen sie den Teig später nicht an.

Mehl, Milch, Rum, Salz, Honig und Ei zu einem flüssigen Teig verquirlen. 30 Minuten zum Quellen stehen lassen.

In der Friteuse oder einem flachen Topf das Fett auf 180 Grad erhitzen. Es ist heiß genug, wenn an einem hineingetauchten Holzlöffelstiel kleine Blasen aufsteigen. Eventuell die Temperatur mit einigen Tropfen vom Teig prüfen. Die Holunderblüten in den Teig tauchen und im heißen Fett nacheinander goldgelb ausbacken. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

Zimt und Zucker mischen und die Blüten mit Zimtzucker bestreut servieren. Holunderblüten sind – je nach Witterung – von Mitte Mai bis Juni in Gärten, Parks und an Feldrändern zu finden. Besser nicht an Straßenrändern sammeln, dort sind zuviel Abgase in der Luft. Die Blüten mit der Schere abschneiden und noch ein Stück vom Stängel an der Blüte lassen. So kann man sie später besser in den Teig eintauchen. Beilagen-Tipp: Vanillesauce

* Quelle: Das große Handbuch der guten Küche, Zabert Sandmann