Bärlauchpesto

Zur Info: Leider wird Bärlauch beim Sammeln immer wieder mit dem Maiglöckchen, den im Frühjahr austreibenden Blättern der Herbstzeitlosen oder den meist ungefleckten Blättern jüngerer Pflanzen des Gefleckten Aronstabs verwechselt. Diese drei Pflanzen sind äußerst giftig, die Vergiftungen können tödlich sein. Verwechslungsgefahr besteht vor allem, wenn der Bärlauch vor der Blüte gesammelt wird. Daher die Blätter sorgfältig abschneiden und an den Blättern riechen, denn der Knoblauchgeruch ist ein sicheres Zeichen. Eventuell die Blätter etwas zwischen den Fingern reiben. Wer ganz sicher gehen will, verlässt sich auf seinen Obst- und Gemüsehändler.

 Zutaten

  • 50 g frische Bärlauchblätter
  • 20 g Pinienkerne (es können auch Walnüsse etc verarbeitet werden)
  • 2-3   Knoblauchzehen
  • 50 g  Parmesan frisch, gerieben
  • 50 – 100 ml Olivenöl
  • 1 TL  Pfeffer
  • 1/2 TL Salz

Herstellung

Bärlauchblätter waschen, in der Salatschleuder sehr gründlich schleudern, bis keine Feuchtigkeit mehr austritt, anschließend grob hacken und in eine Rührschüssel geben. Knoblauchzehen hacken und mit der Kernemischung dazugeben. Öl aufgießen. Mit dem Pürierstab fein pürieren. Käse reiben und gut untermischen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Dieses Gemisch in dunkle Gläser abfüllen und vor Licht und Sonne schützen. Im Kühlschrank ist dieses Pesto bis zu einem Jahr haltbar.
Der Bärlauchpesto kann auch eingefroren werden.