Mariniertes Hähnchen „Hollerhahn“

Achtung: Die unreifen Früchte und die Blätter, Blattstiele und Samen des Schwarzen Holunders enthalten geringe Mengen an zyanogenen Glykosiden, wie Sambunigrin und Prunasin. Sie sind gering giftig und sollten deshalb auf keinen Fall mit verzehrt werden. Die Vergiftungssymptome sind Durchfall und Erbrechen, doch in der Regel ist keine Behandlung erforderlich. Die Beeren vor dem Verzehr kochen, nicht roh essen.

Mariniertes Hähnchen „Hollerhahn“ für 2 bis 4 Personen

Zutaten für die Marinade

  • 8 Holunderblütendolden
  • ¼ l trockener, deutscher Riesling
  • 1 unbehandelte Zitrone

Zunächst die Marinade herstellen. Dazu die Holunderblütendolden vorsichtig waschen, in einem Küchentuch trocken schleudern und in kleine Blütenzweige teilen. Wein und den Saft der geriebenen Zitronenschale mischen und über die Blüten geben.

Zutaten

  • 1 Brathühnchen in 6 Teile zerlegt (2 Keulen, 2 Flügel, 2 Brüste)
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Mehl
  • 250 g Butterschmalz (geklärte Butter)
  • 6 Holunderblütendolden

Zubereitung

Die Hähnchenteile kalt abspülen und gut trocknen. Rundum salzen und pfeffern. Die Marinade darüber geben, so dass die Teile ganz bedeckt sind (eventuell mit Wein verlängern) und über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag die Hähnchenteile gut trocknen, im Mehl wenden, abklopfen und im Butterschmalz frittieren. Die ganzen Holunderblütendolden in der Marinade anfeuchten, in Mehl tauchen, abschütteln und ebenfalls frittieren. Die Hähnchenteile mit den frittierten Blütendolden anrichten. Aus der Marinade lässt sich noch eine Soße machen. Dazu passt Brot oder Reis.