Holunderblütensirup

Achtung: Die unreifen Früchte und die Blätter, Blattstiele und Samen des Schwarzen Holunders enthalten geringe Mengen an zyanogenen Glykosiden, wie Sambunigrin und Prunasin. Sie sind gering giftig und sollten deshalb auf keinen Fall mit verzehrt werden. Die Vergiftungssymptome sind Durchfall und Erbrechen, doch in der Regel ist keine Behandlung erforderlich. Die Beeren vor dem Verzehr kochen, nicht roh essen.

Zutaten für etwa 2 Flaschen

  • 20 Dolden Holunderblüten
  • 3 unbehandelte Zitrone, eventl. zusätzlich 2-3 unbehandelte Orangen
  • 2 kg Zucker
  • ca. 60 g Zitronensäure
  • 1 l Wasser

Herstellung

Die Dolden gut verlesen, nach Insekten absuchen, waschen, trocken schleudern und in eine große Schüssel geben. Zitrone in dünne Scheiben schneiden und unter die Blüten mischen. Wasser aufkochen, Zucker und Zitronensäure ins Wasser geben und auflösen. Heiß auf die Blüten schütten. Die Blüten müssen von der Flüssigkeit ganz bedeckt sein. Alles mindestens 4-5 Tage an einem dunklen, kühlen Ort stehen lassen und zweimal pro Tag durchrühren. Glasflaschen mit Schraub- oder Bügelverschluss sehr heiß auswaschen. Den Holunderblütensirup durch ein sehr feines Sieb oder ein Küchentuch gießen, noch einmal aufkochen und in Flaschen abfüllen. Kühl und dunkel gelagert hält der Holunderblütensirup einige Wochen.

Den Sirup 1:4 mit Mineralwasser als sommerliches Erfrischungsgetränk auffüllen oder als Aperitif ein paar Tropfen einem Glas Sekt zugeben. Mit einer Holunderblüte oder Zitronenscheibe garnieren.
Erfrischend, belebend und regenerierend!