Gummar, ein präbiotischer Ballaststoff – eine Entdeckung der Hobbythek

GummarJP  – von Jean Pütz. Ein präbiotischer Ballaststoff, der den Ballaststoffgehalt auf einfache Weise in unserer Nahrung anhebt.

GummarJP

  • ist ein präbiotischer Ballaststoff aus Gummi Arabicum
  • hat Bakterien bindenden Eigenschaften
  • hat keine blähende Wirkung
  • ist geschmacksneutral

GummarJP  ist ein präbiotischer Ballaststoff ohne „lästige“ Nebenwirkungen. Häufig verursacht ein höherer Ballaststoffanteil eine stärkere Bildung von Gasen. Nicht jedoch bei GummarJP. Auch empfindliche Personen können daher diesen geschmacksneutralen Ballaststoff zu sich nehmen. Man kann ihn problemlos in alle Speisen einrühren.

Woraus besteht der präbiotische Ballaststoff Gummar?

Der präbiotische Ballaststoff GummarJP ist  ein Baumharz (Gummi Arabicum). Dieses gewinnt man aus verschiedenen Akazienarten. Es enthält 80 % lösliche Ballaststoffe, die die gewünschte präbiotische Wirkung auf die Darmflora ausüben. GummarJP besteht aus langkettigen, weit verzweigten Kohlenhydraten. Sie sind auf Einfachzucker aufgebaut. Es ist eine Kombination von Galactose, die mit Arabinose, Ramnose und Glucuronsäure verknüpft ist.

Unser Körper kann diese Kohlenhydrate  nicht verwerten. Deshalb scheidet er sie unverändert wieder aus. Durch den langsamen Abbau der unverwertbaren Kohlenhydrate im Darm bilden sich keine lästigen Gase. Daher ist GummarJP auch für empfindliche Personen geeignet, die bei anderen Ballaststoffen häufig unter Blähungen leiden. Der Abbau im Darm wird bevorzugt von Organismen durchgeführt, die für den Menschen positive Wirkung haben. Zu diesen sogenannten probiotischen Organismen zählen z.B. Lactobazillen und Bifidobakterien. Dadurch wird eine Verschiebung der Organismuspopulation zugunsten der gewünschten Darmbakterien erreicht.

Wie kann GummarJP eingesetzt werden?

GummarJP ist geschmacksneutral. Es ist kalt löslich und quillt kaum auf. Deshalb ist es auch gut als Ballast-Zusatz für Getränke geeignet. Man kann es in Wasser oder Fruchtsaftgetränke einrühren. Ebenso kann man es aber auch in Suppen, in Brotback Mischungen für selbst gebackenes Brot verwenden. Auch mit Gemüse oder im Müsli kann es eingesetzt werden. Eine tägliche Dosis von 15 g ist unproblematisch.

In vielen arabischen und afrikanischen Ländern ist Gummi Arabicum eine Art „Volksnahrungsmittel“. Dort wird es den Mahlzeiten in größeren Mengen zugesetzt. Dadurch hält man den „Darm auf Trab“. Sogar infektiöse Durchfallerkrankungen behandelt man dort mit Gummi Arabicum, weil es schädliche Bakterien binden kann.

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