Hanföl, ein außergewöhnliches Öl

BIO Hanföl

Durch seinen hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren, wie Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren, gehört Hanföl zu den sehr gesunden Fetten. Beide Fettsäuren stehen im idealen Verhältnis 1:3 zueinander. Zusätzlich enthalten ist noch die äußerst seltene Gamma-Linolensäure. Außerdem findet man in ihm die Vitamine B, E und die Mineralstoffe Calcium, Magnesium und Eisen.

Omega-3 Fettsäuren gehören zu den langkettigen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Dazu gehört die alpha-Linolensäure (ALA). Das ist eine lebensnotwendige Fettsäure, die unser Körper nicht selbst bilden kann. Er muss sie aus der Nahrung aufnehmen. Aus diesen Fettsäuren entsteht die biologisch wirksame Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). Beide sind wichtige Bestandteile unserer Zellmembranen. Unter anderem sind sie an Entzündungs- und Abwehrreaktionen des Körpers beteiligt.

Auch in in pflanzlichen Ölen sind Omega-3 Fettsäuren enthalten. Zum Beispiel in Hanföl, Leinöl, Walnussöl, in Nüssen, grünem Salat und in fettreichen Meeresfischen.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) empfiehlt  eine durchschnittliche Aufnahme von 400-500 Milligramm langkettiger Omega-3 Fettsäuren.

Warum ist das Verhältnis Omega-3 zu Omega-6 wichtig?

Unser Körper braucht sowohl Omega-6 als auch Omega-3 Fettsäuren, um gesund zu bleiben. Wichtig ist jedoch das Verhältnis der Fettsäuren zu einander. Unsere Nahrung erhält einen Überschuss an Omega-6 Fettsäuren. Grund ist der hohe Anteil an tierischen Lebensmitteln und der Einsatz von Sonnenblumenöl und Margarine. Je weniger Omega-6 in der Nahrung enthalten ist, desto mehr EPA und DHA entsteht. Damit bestimmte Abläufe im Körper im Gleichgewicht bleiben, ist ein günstiges Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 entscheidend. Die WHO empfiehlt ein Verhältnis von maximal 4:1, besser jedoch noch niedriger.

Was bewirkten Omega-3 Fettsäuren?

Omega-3 Fettsäuren sind in kleinen Mengen gesund und lebensnotwendig. Sie verbessern u.a. die Fließeigenschaften des Blutes und hemmen die Blutgerinnung. Sie wirken Blutdruck senkend und sind entzündungshemmend.

Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfliehlt daher 0,5% des täglichen Kalorienbedarf durch Omega-3 Fettsäuren aufzunehmen. Das entspricht bei einem Erwachsenen ca. 1 El Öl.

Hanföl in der Küche

Hanföl ist ein ideales Öl für die kalte Küche. Doch es sollte nicht erhitzt werden. Dann werden die wertvollen Inhaltstoffe durch Hitze zerstört.

Hanföl verfeinert Salatdressing durch seinen leicht nussigen Geschmack. Träufeln Sie es zum Schluss über gegartes Gemüse. Sie können auch einen Löffel jeden Tag einnehmen.

Aufbewahren sollte man das empfindliche Öl an einem kühlen, dunklen Ort. Denn Licht und Sauerstoff verderben es. Nach Anbruch gehört das Öl in den Kühlschrank. Angebrochen hält es sich dort noch ca. 8 Monate.

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