Jean Pütz berichtet über seine Erfahrungen mit Teebaumöl.

Ein Urlaub mit Folgen …

Jean Pütz und Teebaumöl
Jean Pütz

Jean Pütz und Teebaumöl: Als ich, Jean Pütz, 1993 meinen Sommerurlaub einmal mehr auf meiner geliebten Sonneninsel Ibiza antrat, konnte ich noch nicht ahnen, dass schon bald eine der größten Erfolgsgeschichten seinen Lauf nehmen sollte …

Wenige Tage nach meiner Ankunft begegnete ich – war es Zufall oder Fügung? – dem deutschen Arzt und Weltenbummler Dr. med. Walter Boehres, der mit seinem eigenen Segelboot schon viele Länder dieser Erde bereist hatte.

Während eines Australientrips hörte er von den erstaunlichen Wirkungen eines sagenumwobenen Öles, das aus einem „Wunderbaum“ gewonnen wird. Seine Neugier stieg, er besuchte die Plantagen und erstand schließlich einen Liter des „Zaubermittels“.

Zurück in Europa probierte Dr. med. Walter Boehres das Öl zunächst an sich selbst und später an seinen Patienten aus. Das „Wunderöl“ hielt was es versprach. Ob nun Bakterien, Viren, Pilze oder Ungeziefer – allen macht es den Garaus, heilt Verbrennungen, Blutergüsse und Wunden. Sein Name: Teebaumöl!

Hobbytipp 276Im Jahr 1998 widmete Jean Pütz dem Thema einen kompletten Hobbytipp: Nr. 276 – Teebaumöl: Zur Entspannung und gegen Wehwehchen.

Aus der Apotheke der Aborigines

Blätter des Teebaums
Blätter des Teebaums

Das Teebaumöl geht zurück auf die Aborigines, die australischen Ureinwohner, die bereits seit Jahrtausenden den Teebaum als natürliche „Medizin“ nutzen. Dabei wurden die Teebaumblätter in den Händen zerrieben und die frei werdenden Öldämpfe dann eingeatmet. Zweige und Blätter dienten als Wundverband.

Der Teebaum heißt mit seinem botanischen Namen Melaleuca alternifolica (melas = schwarz und leucos = weiß). Er hat nichts mit dem Teestrauch zu tun, mit dessen Blättern wir unseren schwarzen Tee zubereiten.

Beim heutigen Planatagenanbau werden die Bäumchen etwa zwei Meter hoch. Sie werden zunächst zerkleinert. Dann kommen in einen großen Behälter und werden mit Wasserdampf destilliert. Zur Gewinnung von einem Liter Öl benötigt man dabei etwa 150 (!) Bäume. Kein Wunder, dass das kostbare Teebaumöl vergleichsweise teuer ist.

Teebaumöl – ein wahrer Tausendsassa

Rinde des Teebaums
Rinde des Teebaums

Es war die heilige Elisabeth von Thüringen (1207-1231), die bei ihren Bemühungen um die mittelalterliche Krankenpflege zu der Überzeugung gelangte, dass „gegen jede Krankheit ein Kraut gewachsen sei“. Sie kannte damals das Teebaumöl noch nicht, sonst wäre sie bestimmt zur Erkenntnis gekommen, dass mit einem einzigen Kraut eine ganze Fülle von Wehwehchen kuriert werden kann.

Mittlerweile hat sogar die moderne Forschung bewiesen, dass die ätherischen Öle des Teebaums stark desinfizierende Eigenschaften entwickeln. Und zwar wirken sie sowohl gegen Bakterien als auch Mikropilze. Man könnte es also als ein natürliches Breitband Desinfektionsmittel bezeichnen.

Ich bin stolz darauf, dass ich gemeinsam mit Dr. Walter Boehres Teebaumöl bei uns gewissermaßen salonfähig gemacht habe. Heute ist es kaum vorstellbar, dass Teebaumöl noch bis Ende der 1980er Jahre in Deutschland völlig unbekannt war.

Bis heute möchte ich die heilende Wirkung des Teebaumöls nicht missen. Und auch bei Ihnen, liebe Leser, scheint die Beliebtheit ungebrochen. Das bestätigen mir laufend unzählige Zuschriften.

Teebaumöl darf in keiner Hausapotheke und vor allem auf Reisen nicht fehlen. Ob nun bei Pickeln, Entzündungen, Schnittwunden, blauen Flecken, Mückenstichen usw., Teebaumöl ist ein wahrer Tausendsassa. Sogar bei meinem kleinen, mittlerweile 7-jährigen Sohn konnte ich kleine Alltagsblessuren häufig mit Teebaumöl beheben.

Ein Wort zur Qualität

100% naturreines Teebaumöl, Jean Pütz und Teebaumöl
100% naturreines Teebaumöl

Ganz entscheidend für die Wirksamkeit von ätherischem Teebaumöl ist seine Qualität, denn nur das echte Öl entfaltet auch die gewünschten Wirkungen.

Doch selten wird soviel Pfusch betrieben, wie beim vergleichsweise teuren Teebaumöl. Der große Aufwand zur Herstellung von 100% reinem Öl lockt so manchen Vertreiber zu Mogeleien. Sogenannte „verschnittene“ Öle sind im Handel durchaus keine Seltenheit. Selbst in Apotheken ist Vorsicht geboten.

Reines Teebaumöl hat eine klare bis leicht gelbe Farbe und einen frischen würzigen Geruch. Auf dem Etikett ist vermerkt, dass das Öl zu 100% aus der Stammpflanze Melaleuca alternifolica gewonnen wurde. Der Begriff „naturrein“ allein reicht nicht aus!

Jean Pütz und Teebaumöl: Vertrauen Sie – wie natürlich auch bei allen anderen Produkten mit meinem Konterfei – auf den hohen Qualitätsstandard von Jean-Pütz-Produkte!

Weitere Informationen rund um ätherische Öle:

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