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Fruchtzucker - die gesündere Alternative?


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Viele Produkte werben seit einiger Zeit mit „der natürlichen Süße aus Früchten“ und setzen statt Haushaltszucker den „gesunderen“ Fruchtzucker (Fruktose) ein.

Ist Fruchtzucker jedoch wirklich gesünder?


Fruchtzucker gehört zu den Monosacchariden und ist ein Energieträger, der als Zellbaustein (Einfachzucker) wichtig für den Stoffwechsel ist. Er wird anders als die Glukose (Zucker) in der Leber in Form von Fett gespeichert. Er löst nicht wie der Zucker ein Sättigungsgefühl aus, da es zu keiner Insulinausschüttung kommt. Durch Insulin wird dem Gehirn das Signal satt zu sein übermittelt.
In einer Studie an Mäusen, bei denen man einem Drittel der Mäuse Wasser, dem zweiten Drittel mit Zucker gesüßtes Wasser und der dritten Gruppe mit Fruktose gesüßtes Wasser zu trinken gab, stellte man Erstaunliches fest. Die Gruppe, die mit Fruktose gesüßtes Wasser trank, nahm sichtbar zu, der Körperfettwert stieg an und die Leber verfettete sichtbar. Bei Ratten wurde in einem ähnlichren Test sogar Diabetes Typ 2 festgestellt.

Im Gegensatz zu Zucker steigt der Blutzucker bei Fruktose wesentlich langsamer an und wird nie vollständig aus der Nahrung aufgenommen. Stattdessen steigen jedoch die Blutfettwerte an. Besonders Männer schneiden hier schlecht ab, denn bei ihnen steigen die Cholesterinwerte bei einer Fruktose reichen Nahrung laut einer amerikanischen Studie bis zu 32% über den Wert von Normalköstlern. Erstaunlicherweise sind nur Männer betroffen, bei Frauen stiegen die Blutfettwerte, wenn überhaupt nur geringfügig an. Warum das so ist, muss noch durch weitere Studien abgeklärt werden.

Der auf natürliche Art im Obst enthaltene Fruchtzucker, schadet dagegen nicht. Er ist wesentlich geringer als in mit Fruktose gesüßten Lebensmitteln. Während einer Diät sollte man jedoch auf stark fruktosehaltiges Obst verzichten und lieber zu fruktosearmen Obst oder Gemüse und Salat greifen.

Kleinkinder haben häufig beim Essen fruktosehaltiger Lebensmittel Bauchschmerzen oder Durchfall. Dieses liegt daran, dass bei ihnen die Aufnahme des Fruchtzuckers aus dem Dünndarm ins Blut gestört ist. Der nicht aufgenommene Fruchtzucker wandert in den Dickdarm und wird dort von den im Darm lebenden Bakterien vergoren. Die dabei entstehenden Stoffwechselprodukte können zu Bauchschmerzen oder Durchfall führen. Man spricht hier von einer Fruchtzuckerunverträglichkeit. Sie tritt besonders häufig bei Klein- und Schulkindern auf. Wird die Zuckermenge reduziert, verschwinden die Beschwerden von alleine. Mit steigendem Alter der Kinder verbessert sich die Fruktoseunverträglichkeit

Diese Unverträglichkeit ist nicht zu verwechseln mit einer Fruktoseintoleranz, einer rezessiv vererbten Störung. Den Betroffenen fehlt ein Enzym, das in der Leber Fruchtzucker in Traubenzucker umwandelt. Hier muss man ein Leben lang fruchtzucker- und sorbitfrei leben. Bei Verdacht sollte man einen Kinderarzt aufsuchen.

Fruchtzucker wird heute nicht mehr aus Früchten, wie man vermuten sollte, sondern häufig maschinell aus Mais, bzw. Maissirup hergestellt. Für die Industrie ist er billiger als Zucker, schmeckt süßer und ist länger haltbar. Außerdem steigert der Einsatz der Fruktose den Absatz, denn sie macht nur zögerlich satt, sodass der Konsument deutlich mehr davon isst, als seinem Körper gut tut. Alles Gründe dafür, dass Fruktose von der Lebensmittelindustrie immer mehr in Softdrinks und Milchspeisen eingesetzt wird. In Amerika ist der Einsatz von Fruktose in einem Zeitraum von 20 Jahren um mehr als 100 % gestiegen.
Besonders störend ist, dass viele Produkte, wie Pudding, Softdrinks oder Joghurts zu stark gesüßt sind. Gerade Produkte für Kinder sind häufig zu süß, damit sich die Geschmacksnerven möglichst früh an den süßen Geschmack gewöhnen.

Um dieses zu vermeiden, sollte man möglichst auf süße Fertigprodukte verzichten und sie lieber selbst herstellen. Ein Naturjoghurt, mit frischem Obst zubereitet, schmeckt viel besser, als jeder gekaufte Fruchtjoghurt. Auch Softdrinks sollte man nur in Maßen trinken, Wasser oder Fruchtschorle sind mit Sicherheit die besseren Alternativen.

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