Warum selbst gemachter Joghurt?

Joghurt selbst gemacht und Sie wissen immer was drin ist!

Joghurtkulturen nach Art der Hobbythek
Joghurtkulturen nach Art der Hobbythek

Im Supermarkt findet man eine riesige Auswahl der unterschiedlichsten Sorten. Davon sind viele gezuckert, entweder mit normalem Zucker, Glukose oder Fruchtzucker. Außerdem enthalten sie zusätzlich noch gezuckerte Fruchtzubereitungen, Aromastoffe und andere Zusätze. Häufig wird der Joghurt nach der Fermentation pasteurisiert. Dadurch werden lebende Joghurtkulturen abtötet und gleichzeitig aber die Haltbarkeit verlängert.

Jean Pütz hat in vielen Hobbythek Sendungen auf die gesundheitlichen Vorzüge der Milchsäure Bakterien hingewiesen. Sie sind für jedermann gut. Joghurt selbst gemacht, die bessere Alternative.

Studie mit Milchsäure Bakterien

Finnische Forscher verabreichten schwangeren Frauen zwei Wochen vor der Geburt Kapseln mit einem speziellen Milchsäure Bakterium, dem Lactobacillus GG. Die Säuglinge bekamen ihn dann sechs Monate lang über die Muttermilch oder die Nahrung verabreicht. Nach zwei Jahren zeigten nur 23% der erblich belasteten Kinder ein atopisches Ekzem. In der Kontrollgruppe brach die Krankheit dagegen doppelt so oft aus.

Die Ursachen für dieses Ergebnis sind jedoch noch spekulativ. Vermutlich verhindern diese Bakterien, dass Krankheitserreger und Allergene durch die Darmschleimhaut in den Körper eindringen können. Diese ist bei Neurodermitikern nämlich durchlässiger als bei gesunden Menschen. Mittlerweile sind diese Bakterien im Handel erhältlich und werden ebenfalls als vierwöchige Kur angeboten. Schaden können sie dabei in keinem Fall. Ob die Kur jedoch die versprochene Linderung der Neurodermitis bringt, ist noch nicht ausreichend erforscht.

Professor Heinrich Kasper, renommierter Ernährungsmediziner der Universität Würzburg, empfiehlt Neurodermitikern täglich 150 Gramm eines solchen Joghurts zu verzehren. Dadurch werden mehrere 100 Millionen Milchsäurebakterien aufgenommen. Diese können der Neurodermitis vorbeugen und sogar einen Heilungseffekt erzielen.

Andere gesundheitsfördernden Eigenschaften werden noch untersucht. Bereits gut untersucht ist die Förderung der Laktose-Verdauung, da diese Kulturen verstärkt Milchzucker abbauen. Dadurch profitieren auch Menschen mit Laktoseintoleranz von Produkten mit Laktobazillen und Bifidobakterien.

Joghurt selbst gemacht

Milchprodukte lassen sich leicht selbst herstellen. Die wichtigsten Komponenten dabei sind unsere JoghurtkulturenJP nach Art der Hobbythek und unsere QuarkkulturJP.

Die JoghurtkulturJP eignet sich zur Herstellung von Joghurt mit cremiger und lockerer Konsistenz. Sie enthält Lactobazillen und Bifidobakterien.

Die Joghurtkultur nach „griechischer“ Art enthält die Milchsäurekultur Lactobacillus bulgaricus.

Die QuarkkulturJPist für die Quark- und Käseherstellung entwickelt worden. In dieser Säuerungskultur sind die mesophilen Keime, Bakterien, die mittlere Temperaturen lieben, Lactococcus lactis sowie Leuconostoc cremoris enthalten.

Zutaten für die Joghurt- und Quarkherstellung

Joghurt selbst gemacht mit dem Joghurtbereiter
Elektrischer Joghurtbereiter, auch für Quark geeignet

Unser selbst gemachter Joghurt und unser Quark schmecken pur wunderbar. Sie können sie aber natürlich durch mannigfaltige Zutaten, z.B. Obst oder Kräuter verfeinern. Zur Herstellung, die wirklich kinderleicht ist, sollten Sie sich die Anschaffung eines elektrischen Joghurtbereiters mit einem Fassungsvermögen von einem Liter überlegen. Dieser hält die Betriebstemperaturen über die Länge der Fermentations-Zeit (bis zu 14 Stunden) konstant. Mit den neuen elektrischen Joghurt Bereitern mit Temperatur- und Stundenwahl können Sie auch Quark herstellen.

Zur INFO:

Den Gebrauch der Begriffe Probiotika und probiotisch auf Produkten hat die EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit)  untersagt. Sie sind nicht in der EU-Positivliste mit erlaubten gesundheitsbezogenen Angaben enthalten.

Die Verbraucherzentrale informiert:

Sauermilchprodukte aus dem Kühlregal wie Joghurt, Kefir, Dickmilch oder Quark, vor allem  aber auch milchsauer vergorene Bohnen, Möhren oder Sauerkraut haben einen günstigen Einfluss auf die Darmflora. Wahrscheinlich haben sie auch Einfluss auf das Immunsystem.  Zu einer darmfreundlichen Ernährung gehört allerdings noch mehr: eine ballaststoffreiche Kost mit viel Gemüse, Obst, Vollkorn Produkten und Hülsenfrüchten. Vor allem ist es wichtig, sich ausreichend zu bewegen, am besten im Freien.

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