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Jean Pütz empfiehlt

 


Leckerer probiotischer Joghurt, am besten selbst gemacht

Bei den meisten probiotischen Joghurts im Supermarktregal wird der Joghurt mit üblichen Starterkulturen hergestellt und nachträglich ein probiotischer Bakterienstamm zugesetzt. Auch andere Lebensmittel werden so angereichert. Schaut man sich die Zutatenliste einmal genauer an, ist doch so manches im Joghurt, das man eigentlich nicht drin haben möchte. Machen Sie daher doch Ihren Joghurt einfach einmal selbst, dann wissen Sie genau, was drin ist!

Joghurtkultur von Jean PützSie brauchen nur eine Messerspitze der probiotischen JoghurtkulturJP und Milch, und Sie erhalten einen Liter gesunden orobiotischen Joghurt, ohne Zucker, zugesetzte Aromen, Stabilisatoren und Stärken. Wenn Sie den Joghurt etwas fester möchten, rühren Sie einfach noch 1-2 Esslöffel Magermilchpulver ein. Zusätzlich 1-2 Esslöffel Inulin, ein präbiotischer Ballaststoff, machen den Joghurt besonders cremig. Am besten gelingt der Joghurt in einem Joghurtbereiter, da die Kulturen zur Fermentation ca. 12-14 Stunden eine gleich bleibende Temperatur von 38-42°C benötigen. Für die Joghurtherstellung mit unseren Joghurtkulturen können Sie auch andere Milchsorten, z.B. Sojamilch, Ziegen- und Schafsmilch einsetzen.
Ergänzen können Sie den fertigen Joghurt durch frische Früchte der Saison, Nüsse, Müsli, aber auch durch herzhafte Zutaten wie Zwiebeln, frische Kräuter, Gurke oder Knoblauch.

Anleitung zur Joghurtherstellung

Warum probiotischer Joghurt?

Jean Pütz hat in vielen Hobbythek Sendungen auf die gesundheitlichen Vorzüge der probiotischen Bakterien und Milchprodukte hingewiesen. Probiotisch leitet sich ab von "pro bios" und bedeutet soviel wie "für das Leben". Probiotische Milchsäurebakterien überstehen die Magenpassage besser, als ihre herkömmlichen "Brüder und Schwestern" aus den altbewährten Joghurts. Sie können sich deshalb vermehrt erfolgreich im Darm ansiedeln. Allein durch ihre Anwesenheit besetzen sie wichtigen Raum im Darm und blockieren auf diese Weise den Platz für andere, vielleicht gefährliche Keime. Dieses Argument ist nicht zu unterschätzen, da sich bei vielen Infektionen die Krankheitserreger explosionsartig im Darm vermehren können. Natürlich wird probiotischer Joghurt eine Infektion nicht generell verhindern, doch bei kleinen Erregermengen können sie sicher bis zu einem bestimmten Punkt „Paroli“ bieten.

„Ein gesunder Darm ist die Grund Vorraussetzung für eine gute Verdauung, ein starkes Immunsystem und die optimale Leistungsfähigkeit. Die richtige Menge und Kombination von Pro – und Präbiotika ist die Basis für eine gesunde und vitale Darmflora.“ Dr. G. Schmitt, Ernährungsberater.

Die probiotische Joghurtkultur von Jean Pütz enthält spezielle Bakterienstämme (Lactobacillus acidophilus, Bifidobacterium lactis), die widerstandsfähiger sind und dadurch besser in der Lage sind, die „saure“ Magenpassage zu überstehen. Da der Darm das größte Immunsystem des menschlichen Körpers ist, liegt es nahe, ihn durch eine gesunde Ernährung zu unterstützen. Ganz entscheidend ist jedoch, dass man probiotische Produkte regelmäßig, am besten täglich zu sich nimmt. Andernfalls können die Bakterien die Darmschleimhaut nicht besiedeln.

Mehr Gesundheit durch probiotischen Joghurt?

 Mehr Gesundheit durch probiotischen JoghurtDie gesundheitsfördernden Eigenschaften verschiedener probiotischer Stämme sind zum Teil bereits wissenschaftlich nachgewiesen, es besteht jedoch in vielen Bereichen noch großer Forschungsbedarf. Eine Schwierigkeit hierbei liegt darin, dass die gesundheitsfördernden Eigenschaften von Probiotika jeweils stammspezifisch sind. d.h., ist der gesundheitsfördernde Effekt bei einer Erkrankung (z.B. Verstopfung) für den  Bakterienstamm XY nachgewiesen, bedeutet das nicht automatisch, dass alle probiotischen Bakterienstämme über diese Wirkung verfügen.

Bereits gut untersucht bei vielen probiotischen Bakterienstämmen sind folgende Wirkungen:

  • die Förderung der Laktose-Verdauung
  • die Unterdrückung krankheitserregender Keime im Darm
  • die Wirkung gegen Durchfall
Weniger gesichert ist:
  • ein vermehrter Infektionsschutz
  • die Senkung des Cholesterinspiegels
  • die Eindämmung von Dickdarmkrebs

Zu bedenken ist, dass auch traditionelle Milchsäurebakterien ähnlich positiv im Darm wirken. Doch überleben von diesen viele die Magenpassage nicht und kommen daher in geringerer Menge im Darm an. Relativ gesichert ist bei probiotischen Bakterien, dass sie die Lactoseverdauung fördern, indem sie verstärkt Milchzucker abbauen, so dass Menschen mit Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit) von probiotischen Produkten profitieren.

Quelle: wikipedia.de

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