Joghurt selber machen, lecker und gesund

Joghurtkulturen nach Art der Hobbythek
Joghurtkulturen nach Art der Hobbythek

Warum Joghurt selber machen? Bei den meisten Joghurts im Supermarktregal wird der Joghurt mit üblichen Starterkulturen hergestellt. Darüber hinaus wird er mit Zucker, Aromen und Fruchtzubereitungen verfeinert. Schaut man sich die Zutatenliste dann einmal genauer an, ist so manches im Joghurt, das man  eigentlich nicht drin haben möchte. Häufig werden die eingesetzten Milchsäurebakterien nicht angegeben. Die Konsistenz wird überdies mit Bindemitteln wie z.B. Stärke oder Gelatine stabilisiert. Erstaunlich ist auch der oftmals sehr hohe Zuckergehalt.

Joghurt selber machen: immer wissen was drin ist!

Joghurt selber machen mit dem Joghurtbereiter
Joghurt selber machen mit dem Joghurtbereiter

Sie brauchen nur eine Messerspitze der JoghurtkulturJP nach Art der Hobbythek und Milch. Dann erhalten Sie einen Liter gesunden Joghurt. Das heißt, er enthält keinen Zucker, zugesetzte Aromen, Stabilisatoren und Stärken. Wenn Sie den Joghurt etwas fester möchten, rühren Sie einfach noch 1 bis 2 Esslöffel Magermilchpulver ein. Zusätzlich 1 bis 2 Esslöffel Inulin, ein präbiotischer Ballaststoff, machen den Joghurt besonders cremig. Am besten gelingt der Joghurt dabei in einem elektrischen Joghurtbereiter. Die Kulturen nach Art der Hobbythek benötigen zur Fermentation ca. 12 bis 14 Stunden eine gleich bleibende Temperatur von 38 bis 42°C. Die Kulturen nach „griechischer“ Art brauchen nur 8 bis 10 Stunden. Für die Joghurt Herstellung mit unseren Joghurtkulturen können Sie auch andere Milchsorten, z.B. Sojamilch, Ziegen- und Schafsmilch einsetzen. Mit Pflanzenmilch aus Kokos, Hafer, Mandel usw. funktionieren sie nicht.

Ergänzen können Sie dann den fertigen Joghurt durch frische Früchte der Saison, Nüsse, Müsli. Aber auch z.B. durch herzhafte Zutaten wie Zwiebeln, frische Kräuter, Gurke oder Knoblauch.

Joghurtkultur nach griechischer Art
Joghurtkultur nach griechischer Art

Die Joghurtkultur  nach Art der Hobbythek von Jean Pütz enthält die Bakterienstämme:

  • Lactobacillus acidophilus,
  • Bifidobacterium lactis

Die Joghurtkultur nach „griechischer“ Art enthält die Bakterienstämme:

  • Lactobacillus bulgaricus
  • Streptococcus thermophilus

Anleitung zur Joghurtherstellung

Warum ist Joghurt so gesund?

Jean Pütz hat in vielen Hobbythek Sendungen auf die gesundheitlichen Vorzüge der  Milchprodukte hingewiesen. Wegen seines hochwertigen Eiweiß-, Vitamin A- und D-, Calcium- und Magnesiumgehalts trägt Joghurt zu einer gesunden Ernährung bei. Sie haben einen günstigen Einfluss auf die Darmflora und damit möglicherweise auch auf das Immunsystem. Joghurt ist dabei ebenso gut für Knochen und Zähne, weil er Calcium (120 mg pro 100 g) enthält. Durch die enthaltene Milchsäure verbessert er die Aufnahme von Calcium in die Blutbahn. Vor allem bei Verdauungsbeschwerden, z.B. als Nebenwirkung von Antibiotika, können die kleinen Helfer den Darm wieder ins Lot bringen. Er sorgt für ein saures Milieu und verdrängt außerdem bakterielle Gegenspieler.

„Ein gesunder Darm ist die Grund Voraussetzung für eine gute Verdauung, ein starkes Immunsystem und die optimale Leistungsfähigkeit. Die richtige Menge ist die Basis für eine gesunde und vitale Darmflora.“ Dr. G. Schmitt, Ernährungsberater.

Joghurt selber machen, was passiert bei der Joghurt Herstellung?

Bei der Herstellung von Joghurt werden der Milch bestimmte Bakterienkulturen zugesetzt. Diese bauen den Milchzucker, die Laktose, zu Milchsäure ab. Das Milcheiweiß gerinnt, d.h. es fermentiert. Je nach Bakterienkultur lassen sich Konsistenz und Aroma des Joghurts bestimmen. Für die Fermentation benötigen die Bakterien ein warmes Klima von ca. 40°C. Sie brauchen unterschiedlich lang, bis der Joghurt die richtige Konsistenz hat. Lactobazillen und Bifidobakterien benötigen hierfür ca. 14 Stunden, die Kulturen nach „griechischer“ Art nur 8 bis 10 Stunden.

Warum finden Sie den Zusatz „probiotisch“ oder mit „Probiotika“ nicht mehr auf den Kulturen oder Milchprodukten?

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat bei der Bewertung von Lebensmittelwerbung mit Gesundheitsbezug („Health Claims“) auch die Aussagen zu den Lebensmitteln mit speziellen Bakterienkulturen überprüft. Diese probiotischen Bakterien kommen unbeschadet durch den Magen. Sie sollen laut Hersteller im Darm gesundheitsförderliche Wirkungen entfalten. Beweisen konnten die Unternehmen dies aber nicht.

Nach einer Übergangsfrist von sechs Monaten sind die bekannten Werbesprüche wie „aktiviert die Abwehrkräfte“ für Probiotika seit Anfang Dezember 2012 verboten. Rechtlich gilt sogar der Begriff „Probiotika“ als nicht zugelassene gesundheitsbezogene Angabe. Er darf daher nach Ansicht des Bundesgerichtshofs auch nicht auf Babynahrung verwendet werden.

Zutaten für die Joghurtherstellung >>   weitere Informationen auf Wikipedia >>