Haushalt & Garten

Lebermooser-Extrakt, natürlicher Schutz für Ihre Pflanzen

Lebermooser
Lebermooser

Die erstaunliche Welt der Moose

Moose findet man überall in der Natur, in unseren Wäldern, an Bachläufen und auch im eigenen Garten. Sie sind im Garten kein Unkraut, sondern erfüllen wichtige Aufgaben. Sie sind natürlicher Bodenschutz und verhindern Bodenerosion, sie speichern Feuchtigkeit, kühlen an heißen Tagen und sind ein natürlicher Luftfilter für Schadstoffe.

Moose gibt es bereits seit 350 Millionen Jahren. Sie haben sich während dieser langen Zeit kaum verändert. Ein Grund dafür sind ihre biologisch aktiven Inhaltsstoffe, die Fressfeinde, wie Schnecken, und Insekten, aber auch Viren und Bakterien abwehren können. Man vermutete, dass die Abwehrstoffe, die Moose schützen, auch für andere Pflanzen interessant sein könnten. Zu dieser Erkenntnis kam man schon vor 20-30 Jahren. Schließlich bestätigen auch neuere Untersuchungen die Ergebnisse von damals.  Zum Beispiel die Untersuchungen von Jan Peter Frahm und Klaus Kirchhoff am botanischen Institut der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Seine jüngste Studie:

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Tausendsassa Lebermoos

Lebermoos (Bazzania Moss Extract) wächst auf feuchten, schattigen und nährstoffreichen Böden.  Aus ihm wird ein alkoholischer Auszug hergestellt. Dieser Lebermooser Extrakt bietet einen natürlichen Schutz vor Schimmel und anderem Pilzbefall in Haus und Garten.  Im Gegensatz zu Pilzbekämpfungsmitteln, wie z.B. Kupferbrühe, die im Boden verbleibt, wird Lebermooser schnell abgebaut.  Auch sind keinerlei Nebenwirkungen bekannt.

Der Gesamtextrakt von Moosen enthält einen „Cocktail“ natürlicher Abwehrstoffe. Es ist dieser Gesamtextrakte der jeweiligen Moosart, der die Pflanzen am besten vor Pilzbefall schützt. In der alkoholischen Lösung wird er direkt auf befallene Pflanzen gesprüht. Er bildet einen feinen Film auf den Blättern, der das Keimen von Pilzsporen verhindert. Hauptsubstanz sind Terpeniode, phenolische Substanzen, die an den Geruch von grünem Rasierwasser erinnern.

Biologen ist auch der Abschreckungseffekt von Moosen gegen Schnecken bekannt, denn Schnecken meiden Moose. In einem Versuch der Biologischen Bundesanstalt in Braunschweig besprühte man einen Teil der Salatblätter mit einem Lösungsmittel und den anderen Teil mit Moosextrakt. Über Nacht fraßen die Schecken den Teil der Salatblätter, der mit dem Lösungsmittel besprüht war, ratzekahl. Die mit Moosextrakt besprühten Blätter ließen die Schecken jedoch liegen. Man hatte ihnen damit wohl den Appetit verdorben.

Hobbytipp 318, LebermoosextraktSchon 2001 berichtete Jean Pütz in dem Hobbytipp Nr. 318: Pflanzen schützen ohne Gift über die Eigenschaften von Moosen und die Wirkung von Lebermoosextrakt. Die Hobbythek empfiehlt es  vorbeugend gegen Pilze und Bakterien.

Herstellung und Herkunft

Lebermooser wird nach Verfahrensweisen hergestellt, die die Universität Bonn entwickelt hat, um eine optimale Wirksamkeit sicherzustellen. Dafür entnimmt man das Pflanzenmaterial umweltverträglich aus der Natur. Es handelt sich dabei um eine Art, die nicht Naturschutzgesetzen unterliegt. Somit ist es eine nachwachsende Ressource. Die Entnahme schadet nicht dem Bestand.

Die Wirkstoffe des Lebermoosextrakts sind in 70% Alkohol gelöst. Dadurch wird eine stärkere Ausbeute erreicht. Die Wirkungsweise des Lebermoosextrakts wird laufend durch das Institut für Mikrobiologie der Universität Bonn getestet.

Wie setzten Sie das Pflanzenmittel Lebermooser (Lebermoosextrakt) erfolgreich ein?

Waldboden mit Moos, Herkunft des Lebermossextrakts
Waldboden mit Moos, Herkunft des Lebermoosextrakt

5 ml Lebermooser in 1 l Wasser lösen. Die Pflanzen vorbeugend und danach alle 10-14 Tage tropfnass besprühen.

Beim Leitungswasser bindet das Lebermoosextrakt Kalzium und enthärtet dadurch das Wasser. Dieses Wasser bekommt auch allen anderen Pflanzen, die weiches Wasser lieben, sehr gut.

Zur besseren Haftung an Pflanzen empfehlen wir die Anwendung zusammen mit Niemöl & Emulgator. Durch die bessere Haftung bleibt Lebermooser länger wirksam.
Das Spritzen von Zierpflanzen als auch oberirdischen Teilen von Wurzeln- oder Knollengemüse ist völlig unbedenklich. Obstpflanzen, deren Früchte roh verzehrt werden (z.B. Erdbeeren) vor dem Verzehr waschen.

Zu beachten bei der Anwendung :

  • Lebermooser muss vorbeugend gespritzt werden. Das ergibt sich aus der Wirkungsweise. Pflanzen reagieren nach einer Behandlung mit Lebermoosextrakt mit verstärkter Enzymaktivität. Dadurch stärken sie sich gegen Angreifender.
  • Nicht bei Regenwetter spritzen. Das Spritzmittel wird sonst wieder abgewaschen. Das gilt nicht nur für den Moosextrakt, sondern für alle Spritzmittel. Bei Regenperioden muss daher entsprechend häufiger gespritzt werden.
  • Das Spritzen von Zierpflanzen als auch von oberirdischen Teilen von Wurzel- oder Knollengemüse ist gesundheitlich völlig unbedenklich. Obstpflanzen, deren Früchte roh verzehrt werden (z.B. Erdbeeren) müssen Sie  vor dem Verzehr waschen.
  • Lebermoosextrakt ist nicht für die innerliche Einnahme geeignet.

Lebermooser (Lebermoosextrakt) im Haushalt

Auch im Haushalt können Sie Lebermoosextrakt einsetzen und zwar überall dort, wo sich Schimmel gebildet hat. 10 ml Lebermooser ins Wischwasser geben. Damit die befallenen Flächen behandeln oder mit Wasser verdünnt (5-20%) direkt aufsprühen.

Pferdefreunde schwören auf Lebermooser (Lebermoosextrakt)

Lebermoosextrakt auch für Pferde
Lebermoosextrakt auch für Pferde

Pilzerkrankungen beim Pferd sind mit den klassischen Mitteln, die vom Tierarzt verordnet werden, oftmals nur langwierig zu behandeln. Sie treten dabei gerade in großen Beständen von Schulpferden auf. Hier wird  das gleiche Putzzeug oder die gleichen Sättel für unterschiedliche Pferde verwendet. Dadurch treten Reinfektionen immer wieder auf.

In vielen Reiterforen lobt man immer öfter die für die Tiere völlig unbedenkliche Behandlung mit Lebermoosextrakt. Er erschwert Mikroorganismen und Pilzen die Anhaftung. Zusätzlich pflegt er das Fell, unterstützt das Hautmilieu und sorgt so für ein glänzendes und gesundes Fell.

Mischen Sie für ein Spray 10-20 ml Lebermooser mit 100 ml Wasser. Damit betroffene Stellen besprühen oder betupfen. Schon nach wenigen Behandlungen tritt eine Besserung ein. Wer einmal gute Erfahrung mit diesem Mittel gemacht hat, will es in der Stallapotheke nicht mehr missen.

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