Massage, eine Wohltat für Leib und Seele

Sandorn Massageöl
Sandorn Massageöl

Die Massage ist eines der ältesten Heilmittel der Welt. Wahrscheinlich haben die ersten gezielten Anwendungen ihren Ursprung in Afrika und Asien. In China wurden bereits 2600 v. Chr. Massagehandgriffe und gymnastischen Übungen beschrieben. Im 5. Jahrhundert v. Chr. kam die Massage durch Hippokrates nach Europa. Bei ihm findet man die ersten Beschreibungen über positiven Effekte, die beim Reiben der Gliedmaßen nach „oben und unten“ entstehen.

 

Die Massage

Trotz des Einflusses der Griechen und Römer auf die Massage bis ins Mittelalter, verlor man in den Jahren danach das Interesse an ihr. Erst durch den Arzt Paracelsus 1493-1541 und später durch den Franzosen Ambroise Paré (1510-1590) wurde die Massage in der Medizin wieder etabliert. Im späten 19. Jahrhundert bildeten sich die ersten Vereinigungen von Therapeuten. Dadurch entstand das Interesse an der Massage wieder neu.

Heute ist die Massage als wirksame Therapieform anerkannt. Nicht nur als Therapie bei Verletzungen und Verschleißerscheinungen wird sie eingesetzt, sondern auch zur Entspannung und als sinnlicher GenussMassagen mit ätherischen Ölen lösen Stress, Verspannungen und Schmerzen. Oft sind sie ein besseres Mittel gegen Erkältungskrankheiten als alle Pillen. Denn sie stärken das Immunsystem und machen glücklich.

Wie wirkt eine Massage?

Massage

Die Massage hat einen besonderen Einfluss auf das Muskelgewebe. Denn sie unterstützt die Zirkulation des Blutes und der Lymphflüssigkeit. Außerdem stimuliert sie die Verdauungsorgane. Zudem verbessert sie die Haut- und Lungenfunktionen. Nicht nur die Muskeln stärkt eine Massage, sondern auch die entsprechenden Nervenenden bis hin zum Rückenmark und zum Gehirn. So werden Gereizte Nerven durch gleichmäßiges sanftes Streichen oder rhythmisches Drücken besänftigt.

Massagen beeinflussen auch gesundheitliche Störungen, die in unserer hektischen Lebensweise begründet sind. Dazu gehören die sogenannten Zivilisationskrankheiten, wie z.B. Gefäßverengungen. Häufig werden Massagen auch nach einem Herzinfarkt im Rahmen von Reha-Massnahmen angewendet. Oft sind unterdrückte Gefühle die Ursache für verspannte Muskeln. Durch eine Massage können sie direkt angesprochen werden.

Eine Massage wird zum Vergnügen, wenn unser Körper merkt, dass die Streich- und Klopfbewegungen wohltuend sind und angenehme Empfindungen auslösen. Dadurch wird auch das Schmerzempfinden heruntergesetzt.

nicht nur professionelle Anwendungen

Außerdem bieten Massagen den großen Vorteil, dass sie nicht nur auf die professionelle Anwendung beschränkt sind. Sie bringen sowohl dem Gebenden wie dem Empfangenden körperliche und geistigen Nutzen. Jederzeit kann man sie selbst therapeutisch einsetzen. Man kann Freunde oder Familienmitglieder damit behandeln oder verwöhnen. Sie kann eine nützliche Kommunikation zwischen Partnern oder Kollegen darstellen, wenn Worte nicht mehr weiterhelfen. Wenn Sie jedoch eine Massage richtig genießen möchten, müssen Sie empfänglich sein, für das was passiert. Wichtig ist allerdings eine vertrauensvolle Beziehung. Nur so kann durch das Massieren ein Gefühl von Sicherheit entstehen. Es kann erst dann wirklichen Nutzen bringen, wenn die psychologischen Barrieren beim Massierten abgebaut werden und Körper und Geist harmonisch zusammen wirken.
Nur dann erfahren Sie die wohltuende Wirkungen der Massage vom Kopf bis zu den Füßen. So erreichen Sie ein gesteigertes Wohlbefinden. Dadurch entsteht mehr Harmonie zwischen Körper, Geist und Seele.

Wenn der Körper berührt wird, schüttet er das Hormon Oxytocin aus. In diesem Augenblick fühlen wir uns glücklich und geborgen. Kombiniert mit den richtigen ätherischen Ölen können wir unsere momentane Stimmung verbessern. Wir können unseren Körper wieder intensiver wahrnehmen und spüren. Aroma-Massagen sind Balsam für Körper und Seele.

BIO Sesamöl, Massage
BIO Sesamöl

Massieren mit den richtigen Ölen hat neben der Entspannung natürlich noch etwas mehr zu bieten. Die Haut wird gepflegt. Zudem wird der Stoffwechsel gefördert.
Vielen Menschen hilft die persönliche, körperliche Zuwendung über trübe Stimmung hinweg. Gerade in einer Zeit, in der viele Menschen sich körperlich immer weiter voneinander entfernen oder durch Stress verspannt sind, sollten Aroma-Massagen einen größeren Stellenwert einnehmen.

 

Massage Regeln

Massage
Die richtige Stimmung bei einer Massage

Um aus einer Massage ein entspannendes Erlebnis zu machen, beachten Sie einige Regeln:

  • Die Raumtemperatur sollte immer ausreichend sein. Die Person, die Sie massieren möchten, darf nicht frieren. Daher bedeckt man Körperstellen, die gerade nicht massiert werden, immer mit einem Tuch.
  • Besonders wichtig ist die richtige Wohlfühlatmosphäre, z.B. Entspannungsmusik und gedämpftes Licht oder Kerzen.
  • Auch die Auswahl des richtigen Massageöls beeinflusst das Massageerlebnis. Der Duft sollte beiden Partnern gefallen.

Sehr gut geeignet sind Massageöle mit pflegenden Pflanzenölen, Sanddornöl und außergewöhnlichen Düften.

  • Bei Erkrankungen, Entzündungen, verwundeter Haut und Krampfadern darf nicht massiert werden.
  • Halten Sie immer Körperkontakt. Bei Unterbrechungen wird die gelöste entspannte Stimmung gleich wieder unterbrochen.
  • Verwenden Sie immer ein warmes Öl. Wenn es zu kalt ist, reiben Sie es in Ihren Händen. Erst wenn es Körpertemperatur angenommen hat, beginnen Sie mit der Massage.
  • Nach dem Massieren sollte der Partner noch ca. 15 Minuten zugedeckt ruhen. Dann kann der Kreislauf sich wieder stabilisieren.
  • Stellen Sie immer ein großes Glas Wasser oder Tee bereit. Es sollte vor der Massage getrunken sollte. Hierdurch wird der Entgiftungsprozess während der Massage gefördert.

Massage-Techniken

Aromamassagen sollen entspannen und verführen. Sie sollen die Sinne inspirieren und das Gefühl für den eigenen Körper wieder herstellen. Kräftige therapeutische Massagen gehören in die Hand eines ausgebildeten Masseurs.

Kreisen

Legen Sie beide Hände auf die Stelle, die Sie massieren möchten. Nun fangen Sie mit den Fingerspitzen langsam an, von innen nach außen, immer größere Kreise zu ziehen. Das Kreisen mehrfach wiederholen.
Gut geeignet für Kopf, Hände, Füße und Dekolleté.

Streichen

Streichen Sie langsam, mit leichtem Druck, über den gesamten Körper von den Füßen in Richtung Herz hinauf. Verfahren Sie anschließend umgekehrt. Dadurch wird die Flüssigkeit gleichmäßig verteilt. Das Streicheln des Körpers kann bis zu 5-mal wiederholt werden.
Gegen Stress und zur Beruhigung, sowie zur Aktivierung der Lymphflüssigkeit.

Kneten

Fassen Sie die Muskelpartien, die Sie massieren möchten, fest mit beiden Händen an. Fangen Sie nun an, die Haut und die Muskelpartie sanft zu heben und zu kneten. Diese Technik ist ideal, um leichte Verspannungen zu lösen. Kneten Sie die Haut mit leichtem Druck zwischen Daumen und Fingern. Dabei machen Sie leichte Dreh- und Rollbewegungen. Kneten Sie sanft, um das Gewebe der Haut nicht zu schädigen.
Für erschlaffte oder verspannte Muskelpartien.

Drücken

Beide Hände werden auf die Stelle aufgelegt, die Sie massieren möchten. Ohne Kraftaufwand wird die Haut nun immer wieder mit dem Daumenballen oder den Fingerknöcheln sanft gedrückt. Dabei bewegen Sie Ihre Hände hin und her. Stärkere Muskelverspannungen werden dadurch gelockert.

Klopfen

Durch rhythmisches Klopfen mit der gekrümmten Handaußenseite lässt sich die Muskulatur aktivieren. Besonders wohltuend wirkt sich diese Technik auf den Schultern und entlang der Wirbelsäule aus.

Erotische Massagen – Streicheleinheiten für Körper und Seele

Eine erotische Partnermassage gehört zu den schönsten Dingen, die sich zwei nahe stehende Menschen schenken können. Sie ist ein echter Vertrauensbeweis. Zeigt sie doch die Bereitschaft zur völligen Hingabe, zu körperlicher Nähe und Intimität.
Ziel einer jeden Partnermassage ist, dem Partner mit sanften und zärtlichen Massagetechniken und Berührungen, Entspannung und Wohlbefinden zu bereiten. Langweilig oder einseitig gewordene Beziehungen können wieder prickelnder werden. Die erotische Partnermassage erfordert keine besondere Ausbildung. Sie werden schnell merken, was ihm oder ihr gut tut. Verlassen Sie sich hier ganz auf Ihr Gefühl.

Wenn sie den Partner massieren, reiben sie die Hände am besten vorher mit duftendem Massageöl ein und wärmen sie es mit den Händen an.

Kopf und Nacken

Beginnen Sie die Massage mit dem Kopf. Hier liegt der Partner bequem auf dem Rücken und Sie knien hinter ihm. Legen Sie jetzt beide Hände auf seine Stirn. Abwechselnd streichen Sie mit beiden Händen von der Nasenwurzel in Richtung Haaransatz. Lassen Sie die Hände auf den Schläfen und der Stirn ruhen. Ziehen Sie mit den Fingerspitzen die Konturen des Kopfes nach. Danach lassen Sie die flache Hand und dann die Fingerspitzen über die Kopfhaut kreisen.
Zum Abschluss der Kopfmassage massieren Sie den Nacken. Beginnen Sie mit kreisenden Bewegungen am Schädelrand rechts und links der Wirbelsäule. Folgen Sie ihr dann nach unten über die Nackenmitte bis zur Schulterpartie.
Zum Schluss streichen Sie sanft mit den Händen vom Kinn zum Kiefer.
Diese sanften Streichbewegungen sind die Grundlage einer erotische Massage. Sie entspannen und entkrampfen die Muskeln. Je nachdem wie viel Druck ausgeübt wird, wirkt die Massage beruhigend oder stimulierend.

Rücken und Po 

Rücken und Wirbelsäule sind das Zentrum von Vitalität und Energie. Hier zeigen sich zuerst emotionale Spannungen, Dauerstress und physische Überlastung. Der Zustand der Wirbelsäule und der sie umgebenden Muskulatur gibt Aufschluss über das seelische Befinden und den körperlichen Zustand einzelner Organe. Wenn Sie sich dies alles bewusst machen, werden Sie dem Rücken Ihres Partners besondere Aufmerksamkeit und vor allem ausreichend Zeit schenken.
Knien Sie neben dem Partner und streichen mit beiden Händen, die Fingerspitzen zeigen zum Kopf, vom Lendenwirbelbereich über den Rücken nach oben. Üben Sie dabei mit der flachen Hand gleichmäßig Druck aus.

Bei der Frau befindet sich der sexuelle Stimulierungspunkt am Rücken etwa fünf Zentimeter oberhalb der Gesäßfalte. Legen Sie die Hände rechts und links flach gegen die Wirbelsäule. Stimulieren Sie nun den mittleren Punkt über der Gesäßfalte mit leichtem Kreisen der Daumen. Massieren Sie dann zu beiden Seiten der Wirbelsäule mit kreisenden Bewegungen bis etwas über die Taille. Verbinden Sie linke und rechte Rückenseite mit Streichen der Handfläche quer über den Lendenwirbelbereich. Zum Schluss erweitern Sie die kreisenden Bewegungen bis zu den Schultern. Streichen Sie dann über die Arme aus.

Beim Mann befindet sich der sexuelle Stimulierungspunkt etwa acht Zentimeter unterhalb des Nabelbereichs an der Spitze des Kreuzbeins. Setzen Sie sich auf den Po des Mannes. Legen Sie Ihre Hände rechts und links von der Wirbelsäule knapp über den Po. Massieren Sie nun mit den Fingerspitzen in nach außen kreisenden Bewegungen. Kreisen Sie dann mit den Daumen über den Punkt auf Höhe des Nabels. Streichen Sie in Achten mit den Handflächen quer über den Lendenwirbel bis zur Schulterpartie. Streichen Sie dann über die Arme aus.

Vergessen Sie den Po nicht. Der gehört zu einer Rückenmasse unbedingt dazu. Nicht nur bei der intimen, erotischen Partnermassage, sondern auch bei der professionell durchgeführten Ganzkörpermassage. Denn hier befinden sich jede Menge Muskeln und Bindegewebe, die auf straffende Massagegriffe besonders gut ansprechen.

Für Berufstätige, die viel sitzen müssen, bringt das Massieren der hier liegenden Lendenwirbel und des überstrapazierten Steißbeins besondere Entspannung und natürlich auch gute Laune.

Busen und Schultern

Die Massage von Brust und Schultern ist ein besonders sinnliches Vergnügen. Sowohl für Männer als auch für Frauen ist die Brust des Partners ein Ort des Begehrens und der erotischen Phantasie.

Bei einer professionellen Massage wird der Busen der Frau immer ausgespart. Dabei ist gerade der Busen und sein zartes Gewebe besonders empfänglich für eine stimulierende Massage. Durch die bessere Durchblutung verbreitet sich wohltuende Wärme bis ins Sonnengeflecht (Solarplexus) – ein wichtiges Zentrum des vegetativen Nervengeflechts. Der Partner muss allerdings viel Fingerspitzengefühl beweisen, da der Busen nur sehr sanft massiert werden darf. Denn das zarte Gewebe darf auf keinen Fall gezerrt oder unnötig gedehnt werden.

Eine Brustmassage beginnt immer mit dem großflächigen Ausstreichen mit beiden Händen vom Bauch bis zum Brustkorb, zwischen den Brustwarzen hoch bis zum Halsansatz. Schließen Sie diesen Massageteil immer mit den Schultern ab. Machen Sie Ihre Hände ganz weich und rund und legen sie beschützend um die Schultern des Partners. „Umhüllen“ Sie so die Schultern.

Natürlich lässt sich eine Partnermassage auch auf weitere Körperregionen ausdehnen. Verlassen Sie sich hier ganz auf Ihr Gefühl. Finden Sie heraus, was ihr Partner als besonders angenehm empfindet. Dann wird die Massage für beide Teile ein Genuss und ein ganz besonderes gemeinsames Erlebnis.

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