Verbessertes Pflanzenwachstum durch Pflanzenstärkungsmittel

Pflanzenstärkungsmittel dienen der allgemeinen Gesunderhaltung der Pflanzen. Sie sollen dabei Pflanzen vor nichtparasitärer Beeinträchtigung schützen. Sie sind somit interessant für den Hobby-Gärtner, dem biologischer Pflanzenschutz besonders wichtig ist.

Lebermoos-Extrakt, Pflanzenstärkungsmittel für Pflanzen

Lebermoosextrakt,  Pflanzenstärkungsmittel
Lebermoosextrakt, Pflanzenstärkungsmittel

LebermoosExtrakt ist ein Pflanzenstärkungsmittel. Es beugt vor gegen Pilzerkrankungen und Bakteriosen. Der Extrakt verfügt über einen „Cocktail“ verschiedenster chemischer Stoffe. Sie lösen eine erhöhte Resistenz der behandelten Pflanzen gegen eine Vielzahl von Pilzen und anderen Schaderregern aus. In der Volksmedizin verwendet man Moose schon seit vielen Jahrhunderten. Die Indianer Nordamerikas nutzten die Moose z.B. zur Wundversorgung, insbesondere bei Brandwunden.

Moose sind niedere Pflanzen. Sie besiedeln vor allem feuchte und schattige Orte wie Höhlen- oder Waldböden. Durch ihre Lebensweise am Boden oder auf absterbenden Pflanzen, wie z.B. umgefallenen Bäumen, müssen Moose sich ständig gegen Bakterien, Pilze und andere Mikroorganismen zur Wehr setzen.

Wissenschaftler um Professor Frahm vom Botanischen Institut in Bonn fanden heraus, dass sich mit einem Extrakt aus Lebermoos die Vermehrung von diversen Bakterien und Pilzen hemmen lässt. Was lag also näher, als die Wirkstoffe der Moose für die Schimmelpilz Bekämpfung einzusetzen?

Anwendung von Lebermoos-Extrakt

5 ml Lebermoos-Extrakt in 1 Liter Wasser lösen und die Pflanzen damit besprühen. Lebermoos muss vorbeugend gespritzt werden. Das ergibt sich aus der Wirkungsweise. Pflanzen reagieren nach einer Behandlung mit Lebermoos mit verstärkter Enzymaktivität. Damit stärken sie sich gegen angreifende Schadpilze. Nicht bei Regen spritzen. Dadurch wird das Spritzmittel wieder abgewaschen. Die Anwendungen vorbeugend während der Vegetationsphasen durchführen, in denen der Schaderreger an den behandelten Wirtspflanzen auftreten kann. Die Behandlung in dieser Phase etwa alle 14 Tage wiederholen. Bei häufigen Regenfällen und stark wechselnder Witterung das Behandlungs-Intervall auf 7 Tage reduzieren.

Das Spritzen von Zierpflanzen als auch oberirdischen Teilen von Wurzeln- oder Knollengemüse ist völlig unbedenklich. Obstpflanzen, deren Früchte roh verzehrt werden (z.B. Erdbeeren), vor dem Verzehr waschen.

Lebermoos kann im Haushalt auch überall dort eingesetzt werden, wo sich Schimmelpilz gebildet hat. Dafür 10 ml Lebermoos ins Wischwasser geben. Die befallenen Flächen damit behandeln bzw. direkt aufsprühen.

Pferdefreunde schwören auf Lebermoos-Extrakt

Behandlungen von Pilzerkrankungen beim Pferd durch den Tierarzt sind oft sehr langwierig. In vielen Reiter-Foren lobt man immer öfter die für Tiere völlig unbedenkliche Behandlung mit Lebermoos-Extrakt. Mischen Sie für eine Sprühlösung 10-20 ml Lebermoos-Extrakt mit 90-80 ml Wasser. Besprühen oder betupfen Sie damit betroffene Stellen oder das Sattelzeug.

Pflanzenstärkungsmittel Lebermoos-Extrakt

  • für die Gesunderhaltung der Pflanzen
  • vorbeugend gegen Pilzerkrankungen
  • interessant für Pferdefreunde

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Pechnelken-Extrakt, für Pflanzen Gesundheit und Pflanzen Vitalität

Pechnelkenextrakt, Pflanzenstärkungsmittel
Pechnelkenextrakt, Pflanzenstärkungsmittel

Pechnelke, eine unscheinbare Pflanze, die schon früher durch ihre Pflanzen stärkende Wirkung aufgefallen ist, ist jetzt wissenschaftlich untersucht worden. Es gelang Wissenschaftlern der Universität Bonn, unter der Leitung von Prof. Heide Schnabel, der wissenschaftliche Beweis, dass Pechnelken-Extrakt das Pflanzenwachstum fördert. Zudem stärkt es die pflanzeneigenen Abwehrmechanismen gegen Stressfaktoren. Den Forschern  gelang es die fabelhaften Eigenschaften der Pechnelke auch biochemisch zu beweisen. Nach drei Jahren intensiver Suche fanden sie die Lösung. In der Pechnelke sind zwei Pflanzenhormone aus der Klasse der sogenannten „Brassinosteroide“ enthalten. Von denen wusste man bis jetzt überhaupt nichts. Man hatte nicht erwartet, sie in dieser weit verzweigten Pflanzenfamilie überhaupt zu finden. Eines dieser Wachstumshormone war bis dahin völlig unbekannt.

Schon vor 200 Jahren nutzten Mönche den Extrakt aus dem Samen der Pechnelke. Sie stärken damit das Wachstum ihrer Pflanzen. Neue Studien haben gezeigt, dass die Beträge von Weizen oder Roggen nach der Behandlung mit Pechnelkenextrakt um 20-40 Prozent zu steigern sind.

Jean Pütz hat den Pechnelkenextrakt bereits 2001 in der Hobbythek des WDR zum ersten Mal vorgestellt.

Anwendung

Lösen Sie zuerst den Pechnelken-Extrakt in Wasser (1 TL/1 Liter Wasser). Gießen Sie dann damit die Pflanzen oder besprühen sie. Pechnelken-Extrakt wird sowohl über die Blätter als auch über die Wurzeln aufgenommen. Sinnvoll ist der Einsatz vorbeugend alle 4-6 Wochen während der Vegetationsperiode von März bis Oktober.  Pechnelken-Extrakt ist gemäß der EU-Verordnung 2092/91 für den Ökologischen Landbau zugelassen.

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