Der Sauerampfer

Im Frühling wächst er in feuchten Wiesen, gerne an Bachufern und Gebüschrändern, der Sauerampfer. Nahtlos fügt er sich in die Reihe der Frühlingskräuter ein, die alle genau das bieten, was man im Frühjahr am meisten braucht: eine kräftige Vitamin- und Vitalstoffzufuhr mit viel Vitamin C.

Am besten profitiert man davon, wenn man ihn einem frischen Salat beimischt. Er  enthält Oxalsäure. Diese kann in großen Mengen Durchfall, Schluckbeschwerden u.a. verursachen. Darum sollte man Sauerampfer nur in kleinen Mengen verzehren. (pro Tag 2 Blätter). Bei Rheuma, Gicht und Nierensteinen vom Verzehr absehen.

Der Sauerampfer lässt sich leicht aus der freien Fläche in den Garten versetzen. Auch dort bevorzugt er einen feuchten, sonnigen oder

Blut Sauerampfer
Blut Sauerampfer

halbschattigen Platz. Kurz vor oder zu Beginn der Blütezeit ist er am schmackhaftesten. Die Blätter sammelt man von März bis Mai. Gerade die Herzblätter der Rosette, aber auch die jungen Sprossspitzen sind besonders delikat. Ältere Blätter werden zäh und bitter. Im Schatten wachsende Pflanzen sind milder im Geschmack.

Sauerampfer: Küchentipps

Der Sauerampfer verleiht schon in kleinen Mengen Speisen seinen köstlich säuerlichen Geschmack. Besonders gut passt er in Quarkzubereitungen und ins Omelett. Auch gehört er in die berühmte „Frankfurter Soße“ und in Wildkräutersalate. Gerade in der französischen Küche findet man ihn in Rezepten in Kombination mit Fisch und Meeresfrüchten. Wenn er blanchiert oder gekocht wird, ist er bekömmlicher. Zusätzlich neutralisieren Milch oder Milchprodukte durch ihren Kalziumgehalt die Oxalsäure.

Gerade im Frühling besonders lecker – ideal zu neuen Kartoffeln, Spargel und Gegrilltem.

Frankfurter Grüne Soße zum Rezept