Quark selber machen

Quark selber machen
Quarkkultur

Sie wollten schon immer mal Quark selber machen? Aber Sie wohnen in einem Land oder in einer Gegend, wo sie keinen kaufen können? Quark selber machen ist ganz einfach. Am besten benutzt man für die Herstellung einen  elektrischen Joghurtbereiter, bei dem man auch die Temperatur und Stundenzahl einstellen kann. Die Temperatur für die Fermentation beträgt 28 bis 30°C. Sie dauert 14 Stunden.

Quark selber machen: die Herstellung

Um ca. 350 ml Liter Quark selber zu machen, benötigen Sie:

Nehmen Sie zur Quark Herstellung pasteurisierte Milch, denn Rohmilch muss erst abgekocht werden, um eventuelle Fremdkeime abzutöten. Erwärmen Sie die Milch zuerst auf ca. 28-30° C . Rühren Sie dann sorgfältig eine Messerspitze QuarkkulturJP ein. Anschließend lösen Sie eine ½ Labtablette in etwas Wasser auf und rühren sie in die Milch ein. Füllen Sie diese Mischung danach in ein zuvor gründlich mit heißem Wasser gesäubertes Gefäß und stellen es in den Joghurtbereiter. Stellen Sie die Zeitschaltuhr auf 14 Stunden, die Temperatur auf 30°C . Während dieser Zeit darf der Behälter nicht bewegt werden.

Joghurtbereiter
Joghurtbereiter

Nach Ablauf der Fermentierung füllen Sie die Masse in ein feinmaschiges, vorher ausgekochtes Baumwolltuch oder in ein Sieb. Hängen Sie es über eine Schüssel und lassen den Quark an einem kühlen Ort solange abtropfen, bis sich etwa 400 bis 500 ml Molke angesammelt hat. Ein cremiger Quark benötigt ca. 4 bis 6 Stunden, ein krümeliger Quark ca. 12 Stunden.

Quark selber machenStellen Sie den selbstgemachten Quark in den Kühlschrank. Hier hält er sich ca. 1 Woche. Der Quark kann nun beliebig weiter verwendet werden. So kann man ihn z. B.  mit Kräutern (Petersilie, Schnittlauch, etc.) verfeinern. Dies schmeckt ganz toll zu Pellkartoffeln. In süßer Form für Fruchtquark, Quarktaschen oder Auflauf. Hier sind der Fantasie und dem Geschmack keine Grenzen gesetzt. Guten Appetit!

Allgemeine Hinweise: Die QuarkkulturJP gut verschließen und im Kühlschrank lagern. Sie kann auch eingefroren werden. Dann verlängert sich die Haltbarkeit.

Warum ist Quark so gesund?

Inulin
Inulin

Quark enthält  Eiweiß aus hochwertigen Aminosäuren. 12 bis 14 g Eiweiß pro 100 g Quark. Er ist reich an Folsäure, Kalzium, ebenso an Kalium und Phosphor. Durch den hohen Eiweiß Gehalt macht er länger satt. Da er zudem wenig Kalorien enthält, ist er das ideale Lebensmittel für eine schlanke Figur. Auch Sportler lieben ihn. Besonders nach dem Sport sorgt er mit seinem Eiweiß für den Muskelaufbau.

Magerquark schmeckt besser, wenn man etwas Milch oder Saft und zusätzlich 1 EL Inulin auf 500 g Quark  einrührt. Inulin ist ein präbiotischer Ballaststoff. Er macht den Quark cremiger und erhöht dabei kaum die Kalorienzahl.

Rezept zum Downloaden >>  Zutaten zum Quark selber machen >>

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